PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Reinhold Jerwan-Keim - Dr. Beate Schulze - Renate Metz

Ärzte für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie
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Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS)

Chaos im Immunsystem?    

Symptome beim chron. Müdigkeitssyndrom

Hauptkriterien:

- ausgeprägte Müdigkeit oder starke Erschöpfung die dazu führt, dass die üblichen

Aktivitäten um 50%  reduziert wurden, für die Dauer von mind. 6 Monaten.

- Ausschluss aller Erkrankungen die zu o.g. Beschwerden führen können

 

Nebenkriterien:

häufige Infektionen der oberen Atemwege, Rachenentzündung
- mäßiges Fieber oder Frösteln
- Lymphknotenschwellung
- Muskelschmerzen
- erhebliche, vormals noch nicht erlebte Erschöpfung nach Anstrengungen
- generalisierte Kopfschmerzen
- Gelenkschmerzen ohne Rötung und ohne Schwellung
- neuropsychiatrische Beschwerden:

  (Lichtscheu, Gesichtsfeldausfall, Denk- und Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit,

   Verwirrtheit, Depressionen)
- Schlafstörungen (Schlaflosigkeit oder gesteigertes Schlafbedürfnis)


Die Beschwerden können schlagartig eintreten, oder nach vorausgegangenen Infekten, von denen man sich nicht richtig erholt hat.
 

Ernährung
- häufig Konserven, Süßigkeiten, frittierte Speisen, Weißmehlprodukte
- häufig Limonade, Cola Kaffee etc.
- fast täglich Wein, Bier, Sekt, Schnäpse
- Rauchen
- Amalgamfüllungen
- Bewegungsmangel, weniger als 1 Stunde pro Woche

Arbeitsplatz
- starke Belastung, durch Hitze, Kälte, Nässe, chemische Stoffe, Stress
- unregelmäßige Arbeitszeiten, Nachtschicht
- Schadstoffbelastung (bekannt, nachgewiesen)
- Medikamente, die das Blutbildende System oder Immunsystem beeinflussen

- Tumorerkrankungen bei Verwandten (Eltern, Geschwister, Großeltern)
> 6 Punkte: erhöhtes Risiko für lmmundefekt
 

Entgleisung des Immunsystems

hinter den verwirrenden Beschwerden verbirgt sich ein individuell ausgeprägtes Fehlfunktionieren einzelner Teile des Immunsystems. Es besteht eine massive Störung der Immunzellen und der Antikörperbildung. Die Zellen fallen aus, sind gestört oder überaktiv. Die Informationsübertragung ist ebenfalls gestört. Die Zellen arbeiten nicht wie erforderlich untereinander. Die Funktionsschwäche des Immunsystems ist je nach Erkrankungsdauer unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb beobachtet man bei CFS-Patienten häufig Infektionen durch Bakterien, Viren, Pilze.
Die Störung des Immunsystems beeinflusst auch die Arbeit der inneren Drüsen. Eine Funktionsstörung der Schilddrüse, der Geschlechtsdrüsen, der Nebennieren, der Hirnanhangdrüse und der Bauchspeicheldrüse können auftreten.

 

Therapie
Sie muss je nach Ursache individuell zusammengestellt werden. Es wird immer eine entsprechende Immunstimulierende Therapie durchgeführt, z.B.
- Thymustherapie
- Eigenblutbehandlungen
- Vitamin und Mineralstoff-Infusionen bei Mangelerscheinungen
- Akupunktur
- Homöopathie
- ggf. Ernährungsumstellung etc.

 

Laboruntersuchungen zur Diagnostik
- Immunstatus
- Nachweis von Viren und Bakterien
- Vitamin- und Mineralstatus
- individuelle Laborwerte
- ggf. Schadstoffbelastungen etc.

 

Empfohlener Untersuchungsplan für das Immunsystem

1. erste Untersuchung vor der Pubertät (1O-12.Lebensjahr.) bei Beschwerden früher.

   (Immunstatus, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, bestimmte Viren)
2. Frauen im gebärfähigem Alter zusätzliche Untersuchung auf Chlamydien, Toxoplasmose, CMV,

    Vit B 12, Folsäure
3. ab dem 40. Lj. Kontrolle alle 5 Jahre
4. ab dem 55 Lj. Kontrolle alle 2 Jahre

Im Rahmen unserer individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL) bieten wir Ihnen einen Immun-Check an.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne

 

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