PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Reinhold Jerwan-Keim - Dr. Beate Schulze - Renate Metz

Ärzte für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie
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Information zur Darmpilzerkrankung

Candidose des Darmes


Bei erhöhtem Hefepilzvorkommen im Stuhl kann es zu Schädigungen der Darmschleimhaut, Blähungen und Durchfall kommen.


Es können krankheitsauslösende Stoffe leichter vom Körper aufgenommen werden. Das Immunsystem wird über verschiedene Mechanismen geschwächt und es können Krankheiten wie z.B.: Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, entzündliche Darmerkrankungen, etc. begünstigt werden.
Andere Folgen sind: Müdigkeit, Leistungsabfall, Kopfschmerzen, Migräne und verschiedene allergische Reaktionen.


Erhöhung von Leberwerten, Harnsäure, Cholesterin.
Durch eine Symbioselenkung kann man medikamentös die Darmflora wiederherstellen.
Zum einen müssen die Pilze in ihrem Wachstum gehemmt werden und zum anderen das körpereigene Immunsystem aktiviert werden. Dies erfolgt über mehrere Wochen.


Weiterhin kann durch gezielte Ernährungsmaßnahmen die Therapie unterstützt werden. Optimale Wachstumsbedingungen für Pilze bieten Zucker und Weißmehlprodukte. Darauf sollten Sie vorübergehend verzichten. Auch Fruchtzucker (in Obst) wird von den Pilzen gut verwertet. Durch eine ballaststoffreiche Kost (Salat, Gemüse, Vollkornprodukte) wird die Darmfunktion angeregt und die Ausscheidung der Pilze gefördert.


Die Medikamente werden individuell für Sie zusammengestellt

Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr sollten sie achten (2-3 Liter! Tag)


Hygienemaßnahmen

Gegenstände wie Zahnprothesen, Zahnspan gen und Zahnbürsten sind häufig mit Hefen kontaminiert, es empfiehlt sich daher diese Gegenstände nach Gebrauch zu desinfizieren (fungizide Lösung).

 

Ernährungsrichtlinien bei Hefepilzvorkommen:

Geeignete Lebensmittel Ungeeignete Lebensmittel
Kartoffeln (bis 200g / Tag Polierter Reis, Nudeln
Vollkornbrot, Knäckebrot Weißbrot, Brötchen
Saures Obst (Äpfel, Zitronen, Grapefruit) Süßes Obst (Weintrauben, Birnen, Orangen
Fisch, Fleisch (unpaniert) Erdbeeren, Pfirsiche, Bananen...)
Eierspeisen mit Milch Eierspeisen mit Mehl
Milchprodukte Fruchtjoghurt (Zucker)
Gemüse (alle Sorten), Pilze Ketchup, Sojasoße
Gewürze, Kräuter, Senf Zucker, Traubenzucker
Milchzucker Süßigkeiten, Kuchen, Kekse
Vollkorngebäck, Nüsse Limonaden, Fruchtsäfte
Mineralwasser, Kaffee, Tee Bier, Likör, süße Weine

 

Ernährungstherapie bei Meteorismus:
Bei Meteorismus sind langsames Essen und gutes Einspeicheln der Nahrung sehr wichtig. Stark blähende Speisen (z. B. Bohnen, Erbsen, Kohlgemüse, Zwiebeln, Tomaten) sollten gemieden werden, ebenso kohlensäurehaltige Getränke (Mineralwasser, Limonaden, Cola, Bier).

Verzichten Sie zunächst auf Fruchtsäfte, Obst (insbes. Äpfel, Trauben, Pflaumen, Rosinen), Fertiggerichte und Nahrungsmittel mit "Zuckeraustauschstoffen".

Bei meteoristischen Beschwerden zeigen Kümmel, Fenchel Pfefferminze, Anis oder Schöllkraut oft eine gute Wirkung.

Hilfreich sind auch Heilerden oder medizinische Kohle, da sie aufgrund hoher Absorptionsfähigkeit Gase aufnehmen können.

 

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