PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Reinhold Jerwan-Keim - Dr. Beate Schulze - Renate Metz

Ärzte für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie

Reiseinformation mit Reiseapotheke

Liebe Patientin, lieber Patient,
Damit sie Ihre Urlaubsreise genießen können, möchten wir Ihnen mit der Reiseapotheke Hilfe zur Selbsthilfe geben. Außerdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass für bestimmte Reiseziele Impfungen sinnvoll, bzw. vorgeschrieben sind.
Wenn Sie dies wünschen können wir sie individuell beraten, und die entsprechenden Impfungen durchführen.
 

Reiseimpfungen und Chemoprophylaxe     

 

                                           
Impfschutz gegen Polio, Diphtherie, Tetanus überprüfen.
Je nach Urlaubsziel sind unterschiedliche Impfungen zu empfehlen, bzw. vorgeschrieben, z. B:

 

Hepatitis A: Südostasien, Südamerika, Afrika
Hepatitis B: Afrika, Fernost
Cholera: Länder mit niedrigem Hygienestandard
FSME: Zeckengebiete
Gelbfieber: Tropengebiete, Afrika, etc.
Typhus: Afrika, Asien, Südamerika
Malaria: Tropengebiete: Afrika, Asien, Südamerika

Bitte bedenken Sie, dass bei Reiseimpfungen evtl. schon 6 Wochen vor Reisebeginn mit den entsprechenden Impfungen begonnen werden muss, damit Sie während Ihres Urlaubs einen vollständigen Impfschutz haben.
 

Wann dürfen Sie nicht geimpft werden:
- wenn akute Erkrankungen bestehen
- in der Ansteckungsphase von Infektionskrankheiten
- in der Rekonvaleszenz (Abklingen bzw. Erholungsphase von Erkrankungen)
- 1 Woche vor und 6 Wochen nach größeren Operationen
- in der Schwangerschaft (eingeschränkt)
- keine Lebendimpfungen bei Immunsuppression und Autoimmunerkrankungen
- bei Allergien (vorher immer einen Arzt fragen)


Allgemeine Verhaltensregeln
Essen und Trinken
Strikte Einhaltung der Regel: "Koch es, brat es, schäl es-oder meide es 1" um Sie vor Durchfall und anderen Infektionskrankheiten zu schützen. Durch fall ist das häufigste Problem auf Reisen. Es gibt keine Impfung gegen Reisedurchfall.


Beachten Sie daher:
- Wasser nur abgekocht verwenden, besser Getränke aus verschlossenen Flaschen oder Dosen.

- Keine Eiswürfel in Getränken, keine offenen Fruchtsäfte, kein offenes Eis.
- Selbstgekauftes Obst und Gemüse sehr gut waschen bzw. schälen.
- nur gekochte oder gebratene Speisen verzehren
- verzichten Sie auf rohes Gemüse und Salate, rohe Wurstwaren, unvollständig gebratene

  Fische oder Meeresfrüchte
 

Kleidung:
- an Kopfbedeckung und Sonnenbrille denken
- immer Schuhwerk tragen, auch am Strand (giftige Insekten, Parasiten, Würmer)
- in Gebieten mit Infektionsrisiko durch Mücken, Zecken, Flöhe die Haut bedeckt halten und

  ausreichend Insektizidspray und -creme mitnehmen.  

 

            
Jet-lag
Durch Zeitverschiebungen werden Störungen im circardianen Rhythmus hervorgerufen
- Bei Flügen nach Westen kann man einige Tage zuvor je 1 Std. später zu Bett gehen
- Während des Fluges nicht schlafen, kein Alkohol oder Kaffee trinken
- Am Reiseort frühe Nachtruhe,früherTagesbeginn, evtl. 1-2 kurze Schlafpausen/Tag
- Bei Flügen nach Osten kann man einige Tage zuvor je 1 Std. früher zu Bett gehen
- Während des Fluges schlafen
- Am Reiseort nicht lange schlafen, frühe Nachtruhe, evtl. 1-2 kurze Schlafpausen am Tag

Checkliste "ältere Reisende / chron. Kranke"
Ausweise für Herzschrittmacher, Diabetes, Antikoagulantien, Fotokopie des letzten EKG etc. Regelmäßig einzunehmende Medikamente, Ersatzbrille, Hörgerätezubehör. Im Handgepäck notwendige Medikamente für mind. eine Woche, Notfallmedikamente. Rezept für verschreibungs- pflichtige Medikamente

 

Checkliste "Diabetiker"
Insulin (an Kühlmöglichkeit denken), lnjektionsmaterial, Teststreifen, Blutzuckermessgerät, etc. Kohlenhydratreserven (Traubenzucker etc).
 

Reiseapotheke
Breitbandantibiotikum, Desinfektionsmittel, Mittel gegen Durchfall und Erbrechen, empfehlenswert sind Instantsuppen als "Durchfalltherapie" und Elektro!ytersatz.
Vermeidung von Verletzungen, besonders bei Polyneuropathie
Strandschuhe auch zum Schwimmen tragen.
 

Screening nach Reiseende
bei auftreten von folgenden Symptomen ist eine Abklärung nach Reisen erforderlich:
- unklares Fieber
- Ikterus (Gelbsucht)
- Durchfall (schleimig-blutiger Stuhl)
- Lymphknotenschwellungen
- Schmerzen beim Wasserlassen
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Reiseimpfungen und Beratungen zu den individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL) gehören und keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind.

Sie werden nach der Gebührenordnung berechnet:


Wenn Sie nähere Informationen wünschen, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
Eine gute Reise und einen schönen Urlaub wünscht Ihnen
Ihr Praxisteam

 

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